September 2026 - August 2027

Vier neue fünfte Klassen starten an der Johann-Brunner-Mittelschule

Für rund 90 Schülerinnen und Schüler begann an der Johann-Brunner-Mittelschule ein neuer Abschnitt ihrer Schulzeit. Gleich vier neue fünfte Klassen wurden zum Schuljahresbeginn von Rektorin Irene Träxler und Konrektor Christian Schreiner in der Aula der Schule herzlich willkommen geheißen.

Bei der gemeinsamen Begrüßung stellte die Schulleitung die zuerst die Klassenleitungen vor, die die Kinder unterrichten werden, ebenso die Sozialpädagoginnen, die im Schulalltag die Schüler sowie die Lehrkräfte unterstützen werden.

Konrektor Christian Schreiner gab den neuen Fünftklässlern zudem einen Einblick in das vielfältige Bildungs- und Zusatzangebot der Johann-Brunner-Mittelschule. Dabei machte er deutlich, dass sich jedes Kind entsprechend seiner persönlichen Interessen und Stärken in das Schulleben einbringen kann. Die Möglichkeiten reichen von der professionell betreuten Schülerband über zahlreiche Sport-Arbeitsgemeinschaften bis hin zur Mitarbeit im Schüler-Assistenzsystem, in dem Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und aktiv zum schulischen Miteinander beitragen können.

Auch über den regulären Unterricht hinaus bietet die Schule zahlreiche Möglichkeiten, neue Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören unter anderem gemeinsame Projekte und Begegnungen mit der tschechischen Partnerschule in Chotěšov sowie Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Kultur. Auf diese Weise sollen die Schülerinnen und Schüler ihre individuellen Fähigkeiten entdecken, weiterentwickeln und gleichzeitig Einblicke über den klassischen Schulalltag hinaus erhalten.

Im Anschluss nahmen die vier Klassenleitungen ihre neuen Schülerinnen und Schüler in Empfang: Elke Müller übernahm die Klasse 5a, Marc Spörl die 5b, Karin Czakalla die 5c und Ramona Cannizzaro die Ganztagsklasse 5dG. Gemeinsam ging es anschließend in die neuen Klassenzimmer, wo bereits eine kleine Begrüßung auf die Kinder wartete.

Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt zum Schulstart eine Trinkflasche der Johann-Brunner-Mittelschule. Das Geschenk steht zugleich symbolisch für einen Bereich, dem die Schule einen besonders hohen Stellenwert beimisst: die Gesundheit und das Wohlbefinden von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften. Für ihr Engagement in diesem Bereich wurde die Johann-Brunner-Mittelschule im Sommer 2026 als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet.

Mit vielen neuen Eindrücken, neuen Mitschülerinnen und Mitschülern und einem ersten Kennenlernen ihrer Schule starteten die rund 90 Fünftklässler schließlich in ihren ersten Schultag an der Johann-Brunner-Mittelschule.

Johann-Brunner-Mittelschule startet mit verstärktem Kollegium ins neue Schuljahr

Mit einem erneut gewachsenen Kollegium startet die Johann-Brunner-Mittelschule Cham in das neue Schuljahr. Im Rahmen der Anfangskonferenz begrüßte Schulleiterin Irene Träxler zahlreiche neue Lehrkräfte an der Schule und hieß sie herzlich im Kollegium willkommen.

Wie bereits im vergangenen Schuljahr verzeichnet die Johann-Brunner-Mittelschule auch heuer einen weiteren Zuwachs. Zum zweiten Mal in Folge wächst die Schule um eine zusätzliche Klasse und umfasst nun insgesamt 25 Klassen. Mit dieser positiven Entwicklung geht zugleich ein erhöhter Personalbedarf einher. Durch die Verstärkung des Kollegiums sieht sich die Schule für die kommenden Aufgaben und das neue Schuljahr personell sehr gut aufgestellt.

Neu an der Johann-Brunner-Mittelschule sind Iwona Fijolek, David Hönle, Tobias Pamler, Peter Prochazka, Stefanie Graf, Stanislava Prochazka und Yana Skorokhod. Als neue Fachlehrkraft verstärkt Jana Stögbauer das Kollegium. Zudem beginnt Vincent Meier als Lehramtsanwärter im ersten Dienstjahr seine Ausbildung an der Johann-Brunner-Mittelschule.

Schulleiterin Irene Träxler zeigte sich erfreut über die personelle Verstärkung und wünschte allen neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start, viel Freude bei ihrer Arbeit sowie eine erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft.

Mit nunmehr 25 Klassen und einem entsprechend verstärkten Kollegium blickt die Johann-Brunner-Mittelschule gut vorbereitet und zuversichtlich auf das neue Schuljahr.

Johann-Brunner-Mittelschule vertieft Partnerschaft mit Chotěšov

Die Johann-Brunner-Mittelschule Cham baut ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit ihrer Partnerschule in Chotěšov weiter aus. Rund 40 Lehrkräfte machten sich im Rahmen des diesjährigen Lehrerausflugs auf den Weg nach Tschechien und verbrachten dort einen besonderen Tag im Zeichen von Begegnung, Austausch und gelebter deutsch-tschechischer Freundschaft.

Die von Konrektor Christian Schreiner initiierte und im vergangenen Jahr intensiv ausgebaute Schulpartnerschaft hat bereits zahlreiche Schülerinnen und Schüler beider Länder miteinander in Kontakt gebracht. Gemeinsame Projekte, Begegnungen und gegenseitige Besuche haben dabei gezeigt, wie bereichernd der persönliche Austausch über die Grenze hinweg sein kann.

Nun soll die Partnerschaft weiter vertieft werden. Ziel ist es, nicht nur die beiden Schulen noch enger miteinander zu verbinden, sondern auch den Landkreis Cham und die Region Pilsen stärker in den gemeinsamen Blick zu nehmen. Schülerinnen und Schüler sollen künftig noch mehr Möglichkeiten erhalten, das jeweilige Nachbarland, seine Menschen, seine Kultur und seine Lebenswelt kennenzulernen.

Der Lehrerausflug bot dafür einen weiteren wichtigen Baustein. Nach der Ankunft an der Partnerschule in Chotěšov wurden die Lehrkräfte der Johann-Brunner-Mittelschule von Schülerinnen und Schülern durch das Schulhaus geführt. Die Schülersprecherinnen und Schülersprecher präsentierten ihre Schule dabei in englischer Sprache und gaben den Gästen aus Cham einen unmittelbaren Einblick in den Schulalltag.

Im Anschluss stand das persönliche Miteinander im Mittelpunkt. Bei einem gemeinsamen Buffet in der Gaststätte Hospůdka ve dvorku blieb viel Zeit für Gespräche und Austausch. Den kulturellen Abschluss des Tages bildete die Besichtigung des bekannten Klosters von Chotěšov, das die Lehrkräfte mithilfe eines Audioguides erkundeten.

Rektorin Irene Träxler zeigte sich begeistert von dem gemeinsamen Tag und bezeichnete den Aufenthalt in Chotěšov als etwas ganz Besonderes. Gerade für eine Schule in unmittelbarer Nähe zur deutsch-tschechischen Grenze sei es wichtig, den europäischen Gedanken nicht nur im Unterricht zu vermitteln, sondern auch mit Leben zu füllen.

„Als Schule im Grenzgebiet haben wir eine besondere Verantwortung. Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, welche Chancen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Tschechien liegen und weitere Brücken in unser Nachbarland schlagen“, betonte Träxler.

Auch Konrektor Christian Schreiner sieht in der Partnerschaft großes Potenzial für die kommenden Jahre. Der direkte Kontakt zwischen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften beider Länder schaffe Verständnis, baue Berührungsängste ab und lasse aus einer schulischen Kooperation eine lebendige Partnerschaft entstehen.

Mit dem gemeinsamen Lehrerausflug wurde nun auch auf Ebene der Kollegien ein weiteres Zeichen gesetzt. Die Johann-Brunner-Mittelschule und ihre Partnerschule in Chotěšov wollen ihre Zusammenarbeit deshalb konsequent fortsetzen und künftig weitere gemeinsame Projekte auf den Weg bringen.

So wächst Schritt für Schritt eine Partnerschaft, die weit über einzelne Schulprojekte hinausgeht und Menschen auf beiden Seiten der Grenze miteinander verbindet.

Schulanfangsgottesdienst: Was mich füllt – und was zu viel ist

Mit Mut, Freundschaft, Geduld und Ruhe in das neue Schuljahr

Zu Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Kirche St. Jakob zu einem gemeinsamen Schulanfangsgottesdienst. Unter dem Leitgedanken „Was mich füllt – und was zu viel ist“ standen die persönlichen Erwartungen an das neue Schuljahr sowie die Frage im Mittelpunkt, was uns Kraft gibt und woran wir merken, wenn etwas zu viel wird.

Ein besonderer Mittelpunkt des Gottesdienstes waren große Luftballons, die symbolisch gefüllt wurden mit Wünschen für das kommende Schuljahr: Mut, Freundschaft und Miteinander, Geduld sowie Ruhe. In persönlichen Impulsen zeigten Religionslehrerin Susanne Fink, Lehrerin Katja Schamberger, Religionspädagoge Armin Hamann und Stadtpfarrer Pater Jens Bartsch, wie diese Werte das gemeinsame Lernen und Zusammenleben an der Schule stärken können.

Die biblische Geschichte von Marta und Maria aus dem Lukasevangelium lud dazu ein, innezuhalten und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

In der abschließenden Betrachtung wurden die Luftballons zu einem Bild für den Menschen: Auch ein Mensch kann nicht unbegrenzt belastet werden. Wenn Sorgen, Stress und Anforderungen immer weiter zunehmen, kann es zu viel werden. Dann brauchen wir Verständnis, eine Pause, ein offenes Ohr oder die Unterstützung anderer. Die Botschaft an die Schulgemeinschaft lautete: Niemand muss alles sofort können oder alles allein schaffen.

Nach dem Segen durch Pater Bartsch wurden die neuen Lehrkräfte an der Schule vorgestellt. Sie erhielten einen Luftballon symbolisch gefüllt mit guten Wünschen für ihr erstes Schuljahr an der JBM. Die Fünftklässler wurden zudem noch einzeln gesegnet für ihren Start an der neuen Schule.

Ein herzlicher Dank gilt der Pfarrei St. Jakob und Pater Bartsch für die Gastfreundschaft und die gemeinsame Gestaltung des Gottesdienstes.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern sowie dem gesamten Kollegium ein gutes, erfülltes und gesegnetes Schuljahr 2026/2027 – mit Mut für Neues, Freundschaft und Miteinander, Geduld und immer wieder Momenten der Ruhe.